Falk Wendrich hat beim World Indoor Tour Meeting in Stockholm mit 2,18 Metern im Hochsprung Platz vier belegt und sich damit aktuell an die Spitze der deutschen Bestenliste gesetzt.
Das Springen in Stockholm sei in Anbetracht der Einschränkungen im Vorfeld optimal gewesen, bilanzierte der Athlet des LAZ Soest. Er spielte damit auf das Techniktraining und die wichtigen reaktiven Sprünge an, die ihm aufgrund seiner seit Anfang Januar schmerzenden Achillessehne fehlten. „Ich bin froh, dass meine Sehnen überhaupt mitgemacht haben“, stellte er fest. Der 30-Jährige war zuvor zwei Wochen lang mit Eigenblutplasma-Spritzen, fokussierter Stoßwellentherapie und manueller Therapie intensiv behandelt worden.
Wendrich tastete sich in der schwedischen Hauptstadt daher zunächst von Sprung zu Sprung vorsichtig immer mehr in den Wettkampf hinein. „Ich habe jedes Mal etwas die Geschwindigkeit gesteigert und mir höhere Energie im Absprung zugetraut. Von daher denke ich, dass ich das Beste aus der bisherigen Situation gemacht habe. Die nötige Form für 2,20 Meter und mehr hole ich mir dann hoffentlich über die kommenden Wettkämpfe“, sagte Wendrich. Den nächsten Einsatz hat der Soester bereits an diesem Samstag im Rahmen der World Indoor Tour in Gorzow Wielkopolski in Polen.
Der Sieg in Stockholm ginge an den Belgier Jef Vermeiren mit 2,24 Meter. Die Plätze zwei und drei mit jeweils 2,20 Meter belegten Mateusz Kolodziejski (Polen) und der Schwede Melve Lycke Holm, der Sohn von Athen-Olympiasieger (2004) Stefan Holm. hab





